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Gefördert duch die Bundesrepublik Deutschland · Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages · Förderkennzeichen: 03KS0902



   

 

 

Klimaschutzkonzept für den Landkreis Nienburg



Der Landkreis hat am Dienstag, den 2. Februar 2010, den Startschuss für die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes gegeben. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung wurden über 50 geladene Gäste aus Wirtschaft und Verwaltung über das Vorhaben informiert und auf eine Mitarbeit eingestimmt. Das Konzept soll u. a. die regionalen Potenziale zur CO2-Reduzierung ermitteln und die Unabhängigkeit der Region von konventionellen Energiequellen voranbringen.

Handlungsmöglichkeiten sind dabei z. B. die Steigerung der Energieeffizienz im privaten Gebäudebestand sowie in kommunalen Liegenschaften, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, die höhere Energieeffizienz in Unternehmen oder die Energieeinsparung in privaten Haushalten. "Die damit verbundenen Investitionen sparen Kosten, schaffen Arbeitsplätze und fördern nachhaltig die regionale Wirtschaft", betont Landrat Heinrich Eggers. Klimaschutz zahle sich in vielerlei Hinsicht aus.

Zu dem Konzept gehören die Erfassung des Energieverbrauchs und der Versorgungsstruktur in der Region, die Erstellung einer fortschreibbaren CO2-Bilanz und die Festlegung von Aktionsschwerpunkten sowie die Entwicklung geeigneter Maßnahmepakete.

Zentrale Bedeutung hat dabei die möglichst breite und umfassende Beteiligung der maßgeblichen Akteure vor Ort: aus Politik, Verwaltung, Kammern, Energieversorgungsunternehmen, Handwerk und Landwirtschaft. "Wir wollen ein von breiter Zustimmung getragenes Konzept für den Landkreis auf die Beine stellen. Hierzu können sich die Akteure z. B. in thematischen Arbeitsgruppen an dem Prozess beteiligten", lädt Dietrich Pagels, Leiter der Regionalentwicklung beim Landkreis, diese zur Mitarbeit ein.

Im Dezember 2010 soll das Handlungskonzept fertig gestellt sein und dem Kreistag zur Entscheidung vorgelegt werden. Bestandteil ist dann die Einrichtung einer Klimaschutzagentur für den Landkreis, welche die Umsetzung des Konzepts ab 2011 vorantreiben soll.

Gefördert wird die Entwicklung des Handlungskonzeptes durch das Bundesumweltministerium, das rund 80 % der Kosten in Höhe von rund 180.000 Euro trägt.  Mit der Erarbeitung des Konzepts ist die target GmbH aus Hannover beauftragt. "Ein Klimaschutzziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 den CO2-Ausstoß in Deutschland um 40 Prozent gegenüber 1990 zu verringern", unterstreicht deren Geschäftsführer Andreas Steege. "Ein großer Teil der Einsparpotenziale liegt auf dem Gebiet der Kommunen". Landkreis und Gemeinden hätten damit die große Chance, einen Beitrag zur Klimaschutzinitiative zu leisten und gleichzeitig von den wirtschaftlichen Effekten zu profitieren.

Dokumente zur Auftaktveranstaltung am 2.Feb.2010



Auftakt_Falter_2.Feb2010.pdf

151 K

Einladung_Auftaktveranstaltung.pdf

65 K

Praesentation_Pagels_02.Feb.2010.pdf

54 K

Praesentation_Steege_Auftakt_02.Feb.2010.pdf

36 K

Praesentation_Goerg_Auftakt_02.Feb.2010.pdf

1.4 M

Praesentation_Willenbrink_LK_Steinfurt_02_02_2010.pdf

2.5 M

Praesentation_Schlichtmann_Auftakt_02.Feb.2010.pdf

187 K

Praesentation_Tepe_Komm_Liegenschaften.pdf

134 K

Praesentation_vonKrosigk_CO2-Bilanz_02.Feb.2010.pdf

148 K