aie Konzept



Wiedereinstieg für Architektinnen und Ingenieurinnen: Spezialisierung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Energiesektor

Frauen sind in Architektur- und Ingenieurberufen noch immer deutlich unterrepräsentiert. Insgesamt waren im Juni 2007 in Niedersachsen unter allen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Architekten und Bauingenieuren nur 22 Prozent Frauen. Teilzeitstellen und flexible Arbeitszeitmodelle sind in diesem männlich dominierten Bereich noch selten, so dass für qualifizierte Architektinnen und Ingenieurinnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schwierig ist.

Der Bedarf an Dienstleistungen rund um das Thema Energieeffizienz im Gebäudesektor hat nicht zuletzt aufgrund steigender Energiepreise und neuer gesetzlicher Anforderungen (EnEV, Gebäudeenergieausweis, EEG) deutlich zugenommen. Leistungen wie die Erstellung von Energieausweisen, baubegleitende Qualitätssicherung oder Energieberatung können auch unabhängig von sonstigen Bauabläufen beauftragt und durchgeführt werden.
Mit dieser Fortbildung werden Frauen für die neuen zukunftsträchtigen Arbeitsbereiche qualifiziert und in den Arbeitsmarkt integriert.

Zahlen & Fakten



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Projekttitel

aie konzept
Wiedereinstieg für Architektinnen und Ingenieurinnen:
Spezialisierung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Energiesektor - Qualifizierung

Inhalt

Bei der Durchführung wird eine weitgehend flexible Arbeitseinteilung ermöglicht. Für die Mütter mit zu betreuenden Kindern werden die Kursmodule in Teilzeit angeboten und um betreute Lernphasen zu Hause ergänzt. Inhaltlich wird eine hohe Spezialisierung in den innovativen technischen Bereichen ergänzt durch kommunikative Elemente.

Zielgebiete

Niedersachsen (RWB: alte Regierungsbezirke Hannover, Braunschweig und Weser-Ems)

Kerninstrumente

Kursmodule in Teilzeit-Präsenzeinheiten, 10 Wochen betriebliches Praktikum
Zwei renommierte Zertifikate: Gebäudeenergieberaterin (BAFA), Passivhaus-Planerin (Passivhaus Institut).

Förderung

FIFA (Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt), Europäischer Sozialfonds, Land Niedersachsen

Laufzeit

Juli 2008 bis Dez 2009
die Qualifizierung läuft in Teilzeit von Mitte Nov. 2008 bis Mitte Mai 2009
betriebliches Praktikum: 10 Wochen ab August 2009

Website

keine eigene Website

targets Aufgaben

Träger der Maßnahme und Projektkoordination

Zielgruppe



Die Maßnahme richtet sich an Frauen, die nach einer familienbedingten Pause wieder in das Erwerbsleben wollen. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium der Architektur oder des Bauingenieurswesens bzw. Maschinenbaus, mit Vertiefungsrichtung Gebäudetechnik sowie etwa zwei Jahre Berufserfahrung. Die finanzielle Förderung der Teilnahme ist gekoppelt an den Erhalt von ALG I oder ALG II oder das Elterngeld.

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Umsetzung



Bei der Durchführung wird eine weitgehend flexible Arbeitseinteilung ermöglicht. Für die Mütter mit zu betreuenden Kindern werden die Kursmodule in Teilzeit angeboten und um betreute Lernphasen zu Hause ergänzt. Inhaltlich wird eine hohe Spezialisierung in den innovativen technischen Bereichen ergänzt durch kommunikative Elemente:

  • Gebäudeenergieberatung nach BAFA, EnEV-Softwareprogramme
  • Energetische Gebäudemodernisierung: Gesamtsystem Bauphysik + Gebäudetechnik
  • Zukunftsweisende Konzepte: Passivhaus- Komponenten für Neubauten und Altbaumodernisierung, Software PHPP
  • Qualitätssicherung (Thermografie, Blower-Door, Anemometer)
  • Energieausweis-Erstellung
  • Planung und Einsatz erneuerbarer Energien im Gebäudesektor
  • Verfahren und Instrumente der baulichen Qualitätssicherung
  • Schadstoffe im Altbau; Nachhaltigkeit
  • Passivhaus-Planerin
  • Energiekonzepte für Wohn- und Nichtwohngebäude
  • Rhetorik, Kommunikations- und Bewerbungstraining
  • Grundlagen der Existenzgründung und neue Formen der Zusammenarbeit
  • Flexible Arbeitsmodelle; Zeit- und Selbstmanagement, Wiedereinstieg für Berufsrückkehrerinnen
  • zehnwöchiges Betriebspraktikum in Teilzeit
  • Reflexion des Praktikums / Netzwerkbildung

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Ablauf und Schulungsort



Kursmodule in Teilzeit-Präsenzeinheiten; 6 Monate ab Mitte November 2008; montags bis freitags, voraussichtlich 8.30 bis 13.30 Uhr; Ort: target GmbH, Hannover;
10 Wochen betriebliches Praktikum ab August 2009

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Zertifikate



Während der Fortbildung können zwei renommierte Zertifikate erworben werden: zur Gebäudeenergieberaterin (anerkannt vom BAFA), hier wird der Lehrgang Fachplanung Energie und Bau der Architektenkammer Niedersachsen integriert, sowie zur Passivhaus-Planerin (ausgewiesen vom Passivhaus Institut Darmstadt). Darüber hinaus ist die Zertifizierung zur Passivhaus-Planerin Voraussetzung dafür, um in der Region Hannover von proKlima als Energielotse gefördert zu werden.

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Kosten



Es wird ein monatlicher Beitrag in Höhe von 50 Euro erhoben. Dies gilt ausschließlich für die (sieben) Monate, in denen inhaltliche Module angeboten werden. Es entstehen also insgesamt Kosten in Höhe von 350 Euro zzgl. MwSt.

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Unterstützung



Die Agentur für Arbeit in Hannover unterstützt die Fortbildung. Nach Prüfung im Einzelfall wird für den Zeitraum der Maßnahme Arbeitslosengeld gewährt. Die Unterstützung anderer Agenturen für Arbeit sowie der Jobcenter wird bei Bedarf angefragt.

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Kooperation



Das Projekt wird von der target GmbH koordiniert und im Rahmen einer Kooperation mit folgenden Partnern durchgeführt:

  • Architektenkammer Niedersachsen
  • Ingenieurakademie Nord gGmbH
  • Fachbereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Region Hannover
  • Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover
  • Gründerinnen-Consult Hannover; Technologie-Centrum Hannover GmbH

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Ansprechpartner

Gabi Schlichtmann

Adresse

target GmbH
Walderseestraße 7
30163 Hannover

Telefon

0511 909688-46

Fax

0511 909688-40

E-Mail

schlichtmann(at)targetgmbh.de