Ausgewählte Projekte

Über die Jahre hat target trotz der thematischen Bandbreite immer wieder innovative und herausragende Projekte umgesetzt. Diese werden hier ausführlicher beschrieben.

Integriertes energetisches Quartierskonzept für die Blumensiedlung der Stadt Nordhorn 

Zeitraum

August 2015 – Juli 2016


Inhalt

 
  • Energetische Ist-Analyse der Blumensiedlung 
  • Abschätzung der Potenziale zur Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und des Einsatzes erneuerbarer Energien
  • Entwicklung und Bewertung verschiedener Wärmeversorgungsvarianten (inkl. Nichtwohngebäude)
  • Konzepte für die Einbindung erneuerbarer Energien in die Energieversorgung des Quartiers
  • Bewertung der Kosten, Wirtschaftlichkeit und Umsetzungsreife von Maßnahmen zur
    energetischen Modernisierung im Wohngebäudebestand
  • Einbindung der Akteure vor zur Entscheidungsfindung und für die Maßnahmenvorschläge
  • Berücksichtigung der sozialen und demografischen Struktur bei der Quartiersentwicklung 
  • Erarbeitung und Abstimmung eines Maßnahmenkatalogs für die Umsetzung des Konzepts und als Grundlage für das Sanierungsmanagement
  • Maßnahmen zur begleitenden Öffentlichkeitsarbeit, Konzept für Monitoring und Erfolgskontrolle

Akteursbeteiligung

Initiierung und Durchführung von Maßnahmen zur Bürgerinformation und -beteiligung; Aufbau eines Akteursnetzwerks im Quartier; Durchführung von Netzwerktreffen zur Entwicklung von Handlungsansätzen; begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Aktionstage zur Mieter- und Eigentümerberatung


Förderung

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit


Die Stadt Nordhorn wurde im August 2016 vom Niedersächsischen Umweltministerium für das energetische Quartierskonzept Blumensiedlung mit dem Preis „Klima Kommunal“ ausgezeichnet.

Klimaschutz-Teilkonzept Erneuerbare Energien für den Landkreis Hameln-Pyrmont

Zeitraum

April 2015 – März 2016


Inhalt

 
  • Aktualisierung der Energie- und CO2-Bilanz 
  • Analyse der Erneuerbaren-Energien-Potenziale 
  • Einbindung und Beteiligung relevanter Akteursgruppen, Durchführung von Fachveranstaltungen
  • Erarbeitung und Bewertung konkreter Maßnahmen
  • Erstellung eines Controlling-Konzepts und einer Kommunikationsstrategie

Akteursbeteiligung

Einbindung der Kompetenzen und Erfahrungen regionaler Akteure; Akzeptanz des Klimaschutzkonzepts durch Unterstützung relevanter Akteure bei der Gestaltung, Verankerung und Umsetzung des Konzepts; Identifikation von Hemmnissen, Entwicklung von Strategien und Ansätzen für die Umsetzung des Konzepts; Initiierung von Kooperationen, Nutzung von Synergieeffekten; Erarbeitung von Vorschlägen für den Maßnahmenkatalog; Festlegung von Prioritäten


Förderung

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit


Integriertes Klimaschutzkonzept Landkreis Grafschaft Bentheim

Zeitraum

Januar – Dezember 2012

Inhalt

  • Erstellung einer Energie- und CO2-Bilanz: Erfassung und Analyse der Energieträger sowie der Verbrauchssektoren Wirtschaft, private Haushalte, Verkehr und öffentliche Liegenschaften
  • Identifikation von Potenzialen zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energieeffizienz, zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur regionalen Wertschöpfung
  • Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs inklusive Zeitplan

Akteursbeteiligung

Beteiligung regionaler Akteure aus Politik, Verwaltung, Kammern, Verbänden, Energieversorgern, Kreditinstituten sowie Handwerk und Wirtschaft in insgesamt acht Arbeitsgruppensitzungen zu den Themen: energetische Gebäudemodernisierung und energieoptimierter Neubau, Ausbau der erneuerbaren Energien, Klimaschutz in öffentlichen Liegenschaften, Energieeffizienz in Unternehmen, Klimaschutz und Tourismus und klimafreundliche Mobilität. Darüber hinaus Einberufung eines Beirats sowie Auftakt- und Abschlussveranstaltung

Partner

WILLENBRINK – STADTENTWICKLUNG & KOMMUNIKATION, Greven

Förderung

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers

Zeitraum

August 2011 – August 2012

Inhalt

  • Unterstützung und Antragstellung im BMU-Programm
  • Status-quo-Analyse von kirchlichen Gebäuden und Ländereien, Mobilität und Beschaffung
  • Erstellung einer CO2- und Energiebilanz
  • Organisation, Moderation und inhaltliche Begleitung von Workshops und Veranstaltungen
  • begleitende Öffentlichkeitsarbeit
  • Aufbereitung der Ergebnisse im Abschlussbericht

Akteursbeteiligung

In den sechs Sprengeln der Landeskirche (Hannover, Hildesheim-Göttingen, Lüneburg, Osnabrück, Ostfriesland, Stade) fanden jeweils zwei Workshops zu unterschiedlichen Themen statt.

Partner

  • e4-Consult, Hannover
  • Wienecke, Hillebrecht & Partner – Ingenieurgesellschaft für Energiemanagement, Wolfenbüttel
  • Benedikt Siepe Energieberatung, Hannover

Förderung

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

aie-konzept

Projekttitel

aie-konzept – Wiedereinstieg für Architektinnen und Ingenieurinnen: Spezialisierung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Energiesektor

Inhalt

Qualifizierung zur Erlangung zwei renommierter Zertifikate: Energieberaterin und Passivhaus-Planerin

Zielgebiet

Niedersachsen

Kerninstrumente

Hohe Spezialisierung in den innovativen technischen Bereichen, ergänzt durch kommunikative Elemente; weitgehend flexible Arbeitseinteilung bzw. betreute Lernphasen zu Hause für Mütter mit zu betreuenden Kindern

Förderung

Europäischer Sozialfonds, Land Niedersachsen

Laufzeit

August 2008 – Dezember 2009

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

Die Kursmodule wurden in Teilzeit-Präsenzeinheiten, sechs Monate lang ab Mitte November 2008 durchgeführt. Ab August 2009 fanden betriebliche Praktika für die Dauer von jeweils zehn Wochen statt.

Partner

  • Architektenkammer Niedersachsen
  • Ingenieurakademie Nord gGmbH
  • Region Hannover, Fachbereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
  • Region Hannover, Koordinierungsstelle Frau und Beruf 
  • Gründerinnen-Consult Hannover; Technologie-Centrum Hannover GmbH

Passivhaus-Planer

Projekttitel

Zertifikatslehrgang Passivhaus-Planer

Inhalt

Qualifizierung für Architekten, Ingenieure und BAFA-Gebäudeenergieberater

Zielgebiete

Niedersachsen, Hamburg und Bremen

Kerninstrumente

Aufbaulehrgang für einschlägig erfahrene Personen in Seminaren und heimischen Selbstlernphasen; schriftliche Prüfung; Zertifikat vom Passivhaus Institut Darmstadt

Unterstützung

proKlima – Der enercity-Fonds, Hannover

Laufzeit

März 2008 – Mai 2011 

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

Der Zertifikatslehrgang umfasste neun Seminartage sowie eine dreistündige schriftliche Prüfung; Selbstlernphasen und Prüfungsvorbereitung waren erforderlich.

Parallel zum Kurs konnten Vertiefungsseminare zu den Themen Blower-Door-Messungen, Thermografieaufnahmen und Wärmebrückenberechnung gebucht werden.

Partner

  • proKlima – Der enercity-Fonds, Hannover
  • Architektenkammer Niedersachsen
  • Hamburgische Architektenkammer
  • Bremer Energie-Konsens GmbH

SOLAIR

Projekttitel

SOLAIR – Increasing the Market Implementation of Solar Air-Conditioning Systems for Small and Medium Applications in Residential and Commercial Buildings

Inhalt

Beschleunigung der Markteinführung solarer Klimaanlagen für kleine und mittlere Anwendungen in Wohn- und Gewerbegebäuden 

Zielgebiete

Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien 

Kerninstrumente

Zusammenstellung beispielhafter Anlagen; Entwicklung eines technischen Leitfadens und von Schulungsunterlagen; Beratung und Information von Investoren, und Entscheidungsträgern; Kampagne zur Schärfung des Bewusstseins mit Vorzeige- und Nachahmungscharakter

Förderung

EU-Programm Intelligent Energy – Europe

Laufzeit

Januar 2007 – Dezember 2009

targets Aufgaben

Projektkoordination

Umsetzung

SOLAIR wurde in sechs Arbeitspaketen umgesetzt:

  • Projektkoordination und Management
  • Marktüberblick und Analyse 
  • Kompetenzaufbau und Schulungsmaßnahmen
  • Informations- und Sensibilisierungskampagne für die wichtigsten Marktakteure
  • Kommunikation und Verbreitung des Projekts und der Ergebnisse
  • Projektpräsentation auf EU-Ebene

Partner

  • AEE – Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie – Institut für Nachhaltige Technologien (Österreich)
  • AIGUASOL (Spanien)
  • Ambiente Italia srl Istituto di Ricerche (Italien)
  • CRES – Centre for Renewable Energy Sources (Griechenland)
  • EVE – Ente Vasco de la Energía (Spanien)
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. – Institut für Solare Energiesysteme (Deutschland)
  • Instituto Nacional de Engenharia, Tecnologia e Inovação (Portugal)
  • Politecnico di Milano (Italien)
  • Provincia di Lecce (Italien)
  • REHVA – Federation of European Heating and Air-Conditioning Associations (Niederlande)
  • TECSOL SA (Frankreich)
  • Universität von Ljubljana, Fakultät für Maschinenbau (Slowenien)

REGBIE+

Projekttitel

REGBIE+ – Regional Bioenergy Initiatives Increasing the Market for Biomass Heating in Europe

Inhalt

Regionale Bioenergie-Initiativen forcieren den Markt für das Heizen mit Biomasse in Europa

Zielgebiete

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Österreich, Polen, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechien

Kerninstrumente

Regionales Netzwerkmanagement; Entwicklung von Bioenergie-Aktionsplänen; Schulwettbewerb Holz hat´s; Regionaler Pellettag; Neuauflagen des Marktführers Stückholz & Holzpellets; Fortbildungsmaßnahmen für Planer und Handwerk sowie für Brennstoffproduzenten und -lieferanten; Erstberatungen zu Machbarkeitsstudien

Förderung

EU-Programm Intelligent Energy – Europe

Laufzeit

Januar 2007 – Juni 2009

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

  • Ermittlung von Erfolgsfaktoren bei der Durchführung regionaler Biomasse-Projekte
  • Leitfaden zu wirtschaftlichen und technischen Vorteilen biomassebasierter KWK
  • Zusammenstellung erfolgreicher Finanzierungspläne zur Biomasse-Projektentwicklung
  • Regionale Akteursforen: Interessenvertreter stellen regionale Aktionspläne zum Heizen mit Biomasse auf.
  • Europäischer Schulwettbewerb zur Nutzung von Holz als Energieträger
  • Europäischer Pellet-Tag: Besitzer von Pelletheizungen präsentieren ihre Anlagen
  • Veröffentlichung eines Marktführers: Basisinformationen, Finanzielles, Adressen
  • Schulungen für Installateure sowie für Brennstofflieferanten: Land- und Forstwirte, Holzindustrie, Großhändler und Vertriebe
  • Erstberatungspakete für potentielle Investoren

Partner

  • Bałtycka Agencja Poszanowania Energii S.A. (Polen)
  • Biomasa, združenie právnických osôb (Slowakei)
  • Energy Agency for Southeast Sweden (Schweden)
  • Energy Centre Ceske Budejovice (Tschechien)
  • Fundacion Asturiana de la Energia (Spanien)
  • GDE-Net (Association of Local Authorities) (Schweden)
  • Hochschule für angewandte Wissenschaft und Künste Hildesheim / Holzminden / Göttingen (Deutschland)
  • Institut Technique Européen du Bois Energie (Frankreich)
  • Lithuanian Energy Institute (Litauen)
  • Ökoinstitut Südtirol / Alto Adige (Italien)
  • O. Ö. Energiesparverband (Österreich)
  • Renewable Heat and Power Ltd. (Großbritannien)
  • South-East Regional Authority (Irland)

Energieeffizienz-Berater für KMU

Projekttitel

Energieeffizienz-Berater für KMU

Inhalt

Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen; Ausschöpfung von Einsparpotentialen

Zielgebiet

Niedersachsen

Kerninstrumente

Praxisorientierte Schulungen, Schulungsmaterial; Energieeffizienz-Check in einem ausgewählten Unternehmen; Internet-Forum

Förderung

Europäischer Sozialfonds, Land Niedersachsen

Laufzeit

Oktober 2006 – Juni 2007

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

Der Umfang der Maßnahme betrug 140 Stunden. An zehn Präsenztagen wurde das Know-how vermittelt, vier weitere Tage beanspruchten der Energieeffizienz-Check sowie einen weiteren halben Arbeitstag die Abschlussprüfung und die Zertifikatsvergabe. Die Kursinhalte im Überblick:

  • Betriebliches Energiemanagement
  • Bausteine eines Energieinformationssystems
  • Thermische Energie
  • Elektrische Antriebe
  • Effiziente Druckluftsysteme
  • Beleuchtung und Büroinfrastruktur
  • Erneuerbare Energien
  • Technik und Anwendungsbereiche von BHKW
  • Contracting
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
  • Beschaffungsoptimierung, Stromlieferverträge
  • Praxisübung: Energieeffizienz-Check

Partner

  • Ingenieurkammer Niedersachsen
  • Ingenieurakademie Nord gGmbH 

Das Projekt war eingebunden in die regionale Kampagne e.coBizz – Energieeffizienz für Unternehmen.

­Passivhaus-Technologien in der Gebäudemodernisierung

Projekttitel

Passivhaus-Technologien in der Gebäudemodernisierung

Inhalt

Qualifizierung für Architekten, Planer und Bauleiter

Zielgebiet

Niedersachsen

Kerninstrumente

Praxisorientierte Schulungen und Schulungsunterlagen; Exkursionen zu Baustellen

Förderung

Europäischer Sozialfonds, Land Niedersachsen

Laufzeit

Februar 2006 – Juni 2007

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

Die Qualifizierung umfasste insgesamt sieben Schulungstage, unterteilt in drei Blöcke:

  • PH-Bauphysik
  • PH-Haustechnik
  • Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) und Qualitätssicherung

Partner

  • Architektenkammer Niedersachsen
  • Klimaschutzagentur Region Hannover gGmbH
  • proKlima – Der enercity-Fonds, Hannover

ROSH 

Projekttitel

ROSH – Retrofitting of Social Housing:

Energieeffiziente und nachhaltige Sanierung im sozialen Wohnungsbau

Inhalt

Entwicklung von Modernisierungslösungen, Hilfsmitteln sowie Finanzierungsansätzen in der nachhaltigen und energetischen Sanierung von Mehrfamilienhäusern für Personen mit geringem Einkommen

Zielgebiete

Niedersachsen (Deutschland), Steiermark (Österreich), Dublin (Irland), Masuren (Polen), Lombardei und Piemont (Italien) sowie Bulgarien

Kerninstrumente

Marktanalysen, Handbücher, Kampagnen, 

Demonstrationsprojekte

Förderung

EU-Programm Intelligent Energy – Europe

Laufzeit

Januar 2006 – Juni 2008

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

  • Analyse des Ist-Zustands im sozialen Wohnungsbau für den Mehrfamilienhaus-Gebäudebestand in den Partnerregionen
  • Bestandsaufnahme von existierenden Finanzierungsmodellen für die energetische Modernisierung im sozialen Wohnungsbau
  • Präsentation integrierter nachhaltiger Sanierungslösungen und maßgeschneiderter Finanzierungspläne in Katalog und Website
  • Checklisten und Zusammenstellungen von Software, Handbüchern, vorhandener Technologien etc.
  • Zusammenstellung von Instrumenten zur Qualitätssicherung
  • Zusammenstellung aller Hilfsmittel und Ergebnisse in zwei Handbüchern (bauliche Hilfsmittel und Finanzierung)
  • Trainings- und Fortbildungsmaßnahmen für Architekten, Berater und Planer
  • Lehrgänge zu Nutzerverhalten, Qualitätssicherung und Rentabilität
  • Unterstützung von Demonstrationsprojekten, um Instrumente und Hilfsmittel anwenden und verbessern zu können
  • Marktkampagne zur breitenwirksamen Übertragung der Ergebnisse in den Partnerregionen
  • EU-weite Verbreitung der Projektergebnisse: Projekt-Website und Netzwerkarbeit

Partner

  • Agenzia Territoriale per la Casa della Provincia di Asti (Italien)
  • Agenzia Territoriale per la Casa della Provincia di Novara (Italien)
  • Ambiente Italia (Italien)
  • Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie (Österreich)
  • Architektenkammer Niedersachsen (Deutschland)
  • Baltycka Agencja Poszanowania Energii SA (Polen)
  • Black Sea Regional Energy Centre (Bulgarien)
  • City of Dublin Energy Management Agency (Irland)
  • Federcasa – Federazione Italiana per la Casa (Italien)
  • Grazer Energie Agentur (Österreich)
  • Institut für Bauforschung e. V. (Deutschland)

Systemtechnik Heizung und Lüftung

Projekttitel

Systemtechnik Heizung und Lüftung

Inhalt

Qualifizierung für Beschäftigte des SHK-Handwerks

Zielgebiet

Niedersachsen

Kerninstrumente

Schulungen, Schulungsmaterial; praxisorientiert

Förderung

Europäischer Sozialfonds, Land Niedersachsen

Laufzeit

Mai 2005 – Juli 2006, danach weitergeführt 

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

Schwerpunkt war die Optimierung bestehender Heizungs- und Lüftungsanlagen, insbesondere nach baulichen Sanierungen. Der Kurs umfasste sechs Schulungstage und wurde in zwei Blöcken durchgeführt:

  • Grundlagen Lüftung, Heizungstechnik und Hydraulik
  • Anforderungen bei Wohn- und Nichtwohnbau
  • aktuelle Marktübersicht Lüftungs- und Heizungssysteme: welches System für welche Anwendung?
  • Heizlastberechnung unter Berücksichtigung von Lüftungsanlagen nach DIN 12831
  • Netzberechnung und hydraulischer Abgleich in neuen Heizungsanlagen und in neuen Lüftungsanlagen
  • Bestandsoptimierung: vereinfachte Heizlast- und Netzberechnung
  • Maßnahmen zur Optimierung
  • Checklisten für die Umsetzung in der Praxis, Fachunternehmererklärung
  • Gewährleistung und Qualitätssicherung
  • Kundengewinnung und -beratung; Kooperationsmodelle

Partner

  • Fachverband Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik Niedersachsen
  • Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel, Fachbereich Versorgungstechnik, Institut für Heizungs- und Klimatechnik
  • proKlima – Der enercity-Fonds, Hannover
  • Verband der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen und Bremen e. V.
  • Industrieverband Haus- und Versorgungstechnik Niedersachsen und Bremen e. V.

SOLARGE

Projekttitel

SOLARGE – Enlarging Solar Thermal Systems in Multi-Family Houses, Hotels, Public and Social Buildings in Europe

Inhalt

Verbreitung solarthermischer Anlagen in Mehrfamilienhäusern, sozialen und öffentlichen Gebäuden sowie Hotels 

Zielgebiete

Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Slowenien und Spanien

Kerninstrumente

Marktstudien, interaktive Projekt-Website, Good-practice-Projektdatenbank, Schulungen

Förderung

EU-Programm Intelligent Energy – Europe

Laufzeit

Januar 2005 – Dezember 2007

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

Anhand von sechs aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen:

  • Markt- und Projektanalyse sowie Online-Projektdatenbank: Abschätzung der Potentiale, Identifizierung von Hemmnissen und Erfolgsfaktoren
  • Kompetenzaufbau für die Angebotsseite: Marketing und optimierte Projektentwicklung
  • Sensibilisierungsmaßnahmen für Investoren: Informationsarbeit, Argumente und Beratung für die Umsetzung
  • Marktstimulation und Markteinführung: Unterstützung der Projektentwicklung (Schwerpunkt Südeuropa)
  • Politikberatung: Erarbeitung von Vorschlägen für nationale und regionale Strategien, Unterstützung politischer Entscheidungsprozesse
  • Europaweite Verbreitung der Projektergebnisse: Projekt-Website, Marktstudien, Projektdatenbank

Partner

  • ADEME (Frankreich)
  • AMBIENTE ITALIA srl (Italien)
  • Berliner Energieagentur GmbH (Deutschland)
  • Bundesverband Solarwirtschaft e. V. – BSW (Deutschland)
  • Ecofys b. v. (Niederlande)
  • Ecofys ema sl (Spanien)
  • Enerplan (Frankreich)
  • European Solar Thermal Industry Federation – ESTIF (Belgien)
  • RambØll (Dänemark)
  • University of Ljubljana (Slowenien)

Public Awareness Campaign for an Energy Sustainable Europe

Projekttitel

Public Awareness Campaign for an Energy Sustainable Europe 2005 – 2008 

Inhalt

Kampagne Nachhaltige Energie für Europa 2005 – 2008; Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und Steigerung der Energieeffizienz (modifizierte Fortsetzung der Campaign for Take-Off, 1999 – 2003)

Zielgebiet

Europäische Union

Kerninstrumente

Jährliche Konferenz; jährlicher Wettbewerb mit Preisverleihung; Medienaktionen; Sustainable Energy Week; Sustainable Energy Partnerships

Auftraggeber

Europäische Kommission: Generaldirektion Energie und Verkehr

Laufzeit

Januar 2005 – Dezember 2008

targets Aufgaben

Mitglied der Lenkungsgruppe; Konzeption von Evaluations-kriterien für die Kategorien der Preisverleihungen; Konzeption und Erstellung eines Antragsformulars „Partnership“ sowie des Newsletters

Umsetzung

Die Kampagne umfasste neun Schwerpunktbereiche, in denen Aktionen und Maßnahmen unterstützt und gefördert wurden: RegionenStädteInseln und ländliche GebieteKommunen, die eine hundertprozentige Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen anstrebenVerkehrGebäudeBeleuchtungssysteme und elektrische Geräte; die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern sowie Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation 

Partner

  • KanEnergi Sweden AB (Schweden)
  • mostra! Communication – Projektkoordination – (Belgien)
  • PRACSIS sprl (Belgien)

PIUS – Produktionsintegrierter Umweltschutz in KMU in Niedersachsen

Projekttitel

PIUS – Produktionsintegrierter Umweltschutz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Inhalt

Steigerung der Energieeffizienz im produzierenden Gewerbe; Reduzierung des Ressourcen- und Materialeinsatzes

Zielgebiet

Niedersachsen

Kerninstrumente

Effizienz-Checks, Fachtagungen, Beratungen, Qualifizierungen

Förderung

Europäischer Sozialfonds, Land Niedersachsen, Region Hannover

Laufzeit

Juli 2002 – Dezember 2004

targets Aufgabe

Projektkoordination

Umsetzung

Neben 22 Fachtagungen und Beratungen zu unterschiedlichen Themen (z. B. betriebliches Energie- und Stoffstrommanagement; Abfall- und Abwasserreduzierung; Optimierung von Lackierprozessen oder Eigenstromerzeugung) waren vor allem die Effizienz-Checks die wichtigsten Instrumente. Diese wurden in elf niedersächsischen Unternehmen, zugeschnitten auf deren Bedürfnisse, durchgeführt und hatten folgende Bausteine: 

  • ausführliches Initialgespräch vor Ort; Betriebsrundgang; Klärung der Rahmenbedingungen; Festlegung der Ziele des Checks
  • erste Analysen; betriebsinterner Stoffstrom-Workshop, gemeinsam mit der Geschäftsführung und allen kundigen Mitarbeitern; Ziel: Darstellung der Stoffströme und Identifizierung der „Effizienz-Killer“
  • Detail-Analyse des Beraters und konkrete Lösungsansätze
  • Maßnahmenplan: Präsentation aller Erkenntnisse für alle eingebundenen Personen
  • Beginn der eigentlichen Umsetzung; Erfolgskontrolle nach etwa sechs Monaten

Der Check umfasste bis zu neun Beratertage über einen Zeitraum von vorerst rund zehn Wochen. Nach weiteren sechs Monaten wurde ein Nachgespräch geführt.

Partner

  • AGIMUS Environmental Contracting AG, Braunschweig
  • bregau olt GmbH, Bremen
  • GAM GbR, Wolfenbüttel
  • Industrieberatung Umwelt GbR, Wistedt i. d. Nordheide
  • Institut für Umwelttechnik Dr. Kühnemann und Partner GmbH, Hannover
  • ÖKOTEC Energiemanagement GmbH, Berlin

Campaign for Take-Off 

Projekttitel

Campaign for Take-Off – Renewable Energy for Europe

Inhalt

Kampagne zur nachhaltigen Verbreitung und Förderung erneuerbarer Energien in der EU

Zielgebiet

Europäische Union

Kerninstrumente

Partnerschaften für erneuerbare Energien; 100%ige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien in 100 Gemeinden; Preisverleihungen; europäische Konferenzen; Partner Newsletter

Auftraggeber

Europäische Kommission: Generaldirektion Transport und Energie

Laufzeit

Dezember 1999 – Dezember 2003

targets Aufgaben

Entwicklung von Kommunikationskonzept und Medienplan; Koordination, Monitoring und Evaluation der Kampagne; Erstellung des Partner Newsletters

Umsetzung

Die Campaign for Take-Off (CTO) war die erste europäische Kampagne für erneuerbare Energien; Instrumente zu deren Umsetzung waren:

  • Konferenzen zu erneuerbaren Energien
  • 100%ige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien in 100 Gemeinden Europas
  • Partnerschaften für erneuerbare Energien
  • AGORES-Internetseite
  • Dokumentationen sowie CTO-Wettbewerb der besten Projekte und Preisverleihungen

Partner

  • ADEME – Agence de l'Environnement et de la Maîtrise de l'Energie (Frankreich)
  • Contact TV (Belgien)
  • Dorway Public Relations (Großbritannien)
  • ETA – Renewable Energies (Italien)
  • IDAE – Instituto para la Diversificación y Ahorro de la Energía (Spanien)
  • JWA Communications (Großbritannien)
  • LIOR International N. V. (Belgien)
  • Observ´ER (Frankreich)
  • WIP (Deutschland)