Kommunale Energieeffizenz-Netzwerke

Förderrichtlinie Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen

Kommunale Kassen entlasten

Im gesamten öffentlichen Sektor verursachen Kommunen und Landkreise bundesweit zwei Drittel des Endenergieverbrauchs. Die Reduzierung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes sind also unerlässlich, um die Klimaschutzziele zu erreichen und die kommunalen Kassen zu entlasten. Zudem haben Kommunen für ihre Bürgerschaft eine Vorbild- und Multiplikatorfunktion.

Ziele der Förderrichtlinie sind,

  • die Kommunen bei der Steigerung der Energieeffizienz und der Reduzierung des Energieverbrauchs zu unterstützen,
  • die Vorbildfunktion des öffentlichen Sektors zu stärken und
  • in den kommunalen Liegenschaften ein Energiemanagement einzuführen.

Dafür sind in den Verwaltungen Fachkompetenz, personelle Ressourcen und ein systematisches Vorgehen erforderlich. Deshalb werden die Kommunen im Rahmen des Energieeffizienz-Netzwerks von externen Dienstleistern professionell unterstützt: vom Energieberater und vom Netzwerkmanager. Ein Energieeffizienz-Netzwerk läuft drei Jahre.

Wer bekommt wie viel wofür?

Im ersten Jahr beträgt die Förderung 70 Prozent (maximal 20.000 Euro pro Netzwerkteilnehmer) sowie 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben pro Kommune (maximal 10.000 Euro pro Netzwerkteilnehmer).

Der Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist der Netzwerkmanager. Dieser kann eine natürliche oder juristische Person sein, jedoch weder Kommunen noch Landkreise selbst. Der Netzwerkmanager muss seine fachliche Qualifikation gegenüber dem Fördergeber nachweisen. Bewilligungsbehörde ist das BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Seit Januar 2019 werden neue Kommunalnetzwerke nach der Kommunalrichtlinie über das PTJ (Projektzentrum Jülich) abgewickelt.

Netzwerkmanagement

Derzeit betreut die target GmbH drei Kommunale Energieeffizienz Netzwerke im Landkreis Schaumburg, im Landkreis Nienburg/Weser sowie eines im Landkreis Holzminden/Kreis Höxter.