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Projekt Net-Zero-Quartiere startet

Trump würde twittern wie toll

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Wären wir drauf wie Trump, würden wir uns jetzt in Superlativen suhlen. Sind wir aber nicht. Also nüchtern-norddeutsch: Der DBU-Förderantrag für das Projekt Net-Zero-Quartiere ist bewilligt, es geht um die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Quartierslösungen zur CO2-freien Gebäudesanierung. Hintergrund: Der Gebäudebestand ist in Deutschland für 40 Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Da aber derzeit die Sanierungsquote bei jährlich unter einem Prozent liegt, sind die Klimaschutzziele nicht zu erreichen. Deshalb sind neue, innovative Ansätze nötig. Es reicht nicht mehr aus, lediglich einzelne Gebäude zu betrachten, sondern vielmehr Quartiere, um die energetische Gebäudemodernisierung für alle Beteiligten attraktiver, günstiger und schneller zu machen. Und da kommt Net Zero ins Spiel.

 

Industrialisierte, hocheffiziente Sanierung von Wohnquartieren

Mit seriell vorgefertigten Komponenten (z. B. Gebäudehülle und Dach), vormontierter Gebäudetechnik sowie digitaler Planung können Quartiere umfassend, sozialverträglich, kostengünstig, kurzfristig und CO2-neutral umgestaltet werden. Dazu werden, in Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen, zehn unterschiedliche Wohnquartiere ausgewählt und untersucht – und als Ergebnis umsetzungsreife Net-Zero-Konzepte vorgelegt. Übergeordnetes Ziel ist ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050.

 

Kompetente Kooperationspartner

Komplexe Projekte wie Net Zero funktionieren am besten mit verlässlichen und kompetenten Kooperationspartnern: mit dem Architekturbüro Schulze Darup aus Berlin und dem Passivhaus Institut aus Darmstadt. Übrigens: DBU, das Kürzel des Fördergebers, steht für Deutsche Bundesstiftung Umwelt.