Kommunale Wärmeplanung

 

Starten Sie die kommunale Wärmeplanung!

In Deutschland entfällt mehr als die Hälfte des Endenergieverbrauchs auf den Wärmesektor. Dabei wird Wärme zu über 80 % durch fossile Energieträger erzeugt. Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung stellt daher eine zentrale Aufgabe für die Kommunen zum Erreichen der Klimaneutralität dar.

 

In vier Schritten zu Ihrem Wärmeplan

Mithilfe der kommunalen Wärmeplanung wird ein strategisches Planungsinstrument entwickelt, welches den Weg zu einer klimaneutralen und wirtschaftlichen Wärmeversorgung aufzeigt. Gleichzeitig schafft der Wärmeplan Planungs- und Innovationssicherheit für die Kommune, ihre Bürger und Unternehmen.

 

Bestandsaufnahme

  • Erfassung aktueller Wärmebedarfe und Versorgungsstrukturen in einem GIS-System
  • Berechnung der Treibhausgasemissionen
  • Erstellung eines digitalen Zwillings
 

Potentialanalyse

  • Erneuerbare Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung und Abwärmenutzung
  • Erfassung von Einspar- und Sanierungspotentialen im Bestand
 

Szenarienanalyse

  • Formulierung für die Zieljahre
  • Entwicklungspfade für Wärmebedarf und Wärmeversorgung (zentral & dezentral)
  • Wärmegestehungskosten
 

Wärmewendestrategie

  • Maßnahmenkatalog mit Umsetzungsempfehlungen
  • Zeitplan und Priorisierung
 

Weiterführende Leistung

  • Umsetzung des Wärmeplans
 

Zentral für eine erfolgreiche Wärmeplanung ist die umfassende Information der Öffentlichkeit sowie frühzeitige Einbindung der lokalen Schlüsselakteure wie Unternehmen und der Wohnungswirtschaft.

Die Beteiligung und Information wird individuell in verschiedenen Formaten angeboten. Hierbei bringen wir 30 Jahre Erfahrung aus Konzept- und Studienerstellung mit. Dabei wird der gesamte Prozess durch ein integriertes Projektmanagement gesteuert.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur kommunalen Wärmeplanung

1Was ist eine kommunale Wärmeplanung?
Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Werkzeug, das zeigt wie die Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien umgestellt werden kann. Sie umfasst das gesamte Gemeindegebiet und gibt Orientierung welche Potentiale und Technologien lokal am besten geeignet sind, um das Ziel des klimaneutralen Wärmesystems zu erreichen.
2Warum wird die Planung auf kommunaler Ebene umgesetzt ?
Im Gegensatz zu Strom ist Wärme nur schlecht über größere Distanzen transportierbar. Daher wird Wärme in räumlicher Nähe zum Verbrauch erzeugt. Den Kommunen als lokale Entscheidungsträger kommt somit die zentrale Rolle zu, die Wärmewende strategisch zu leiten. Über die Integration des Wärmeplans in weitere städtische Planungen ist eine ganzheitliche Stadtentwicklung möglich.
3Welche Gruppen werden beteiligt?
Im Rahmen der Wärmeplanung kommen verschiedene Akteursgruppen zusammen. Dazu gehören neben der Kommune mit ihren Fachbereichen auch Energieversorger, Netzbetreiber sowie die lokalen Unternehmen. Ebenso werden die Menschen vor Ort im Rahmen von verschiedenen Formaten informiert. Eine umfassende lokale Beteiligung ist von zentraler Bedeutung, um Akzeptanz für die Planung und die spätere Umsetzung zu schaffen.
4Bis wann muss die Wärmeplanung abgeschlossen werden?
Für Gebiete mit mehr als 100.000 Einwohner schreibt der Gesetzgeber die Erstellung von kommunalen Wärmeplänen bis zum 30.06.2026, bei weniger als 100.000 bis zum 30.06.2028, vor. Danach sind bestehende Pläne alle fünf Jahre fortzuschreiben und zu aktualisieren. Für Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnern sind vereinfachte Verfahren möglich.

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